Osteopathie – Einheit des Körpers

Der Körper als Einheit:
Ganzheitlich und fortschrittlich sollte moderne Medizin heutzutage sein. Der Trend geht weg von Einheitsmedizin und Chemiegemisch. Dabei bestätigen Wissenschaftler und Mediziner zunehmend, dass die sogenannten „alten Schulmedizin“ in vielen Fällen nicht zielführend ist: Im Fokus stehen daher neue alternative Heilungsmethoden. Diese kommen oftmals ohne Tabletten oder intervenierenden Maßnahmen aus.

Heilung ist Individuell:
Osteopathie ist eine Heilmethode, ihr Nutzen für den Körper ist unbestreitbar. Das Hauptaugenmerk liegt auf den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Die Osteopathie besagt, dass der Körper eine Einheit bildet, in der alle Körperteile, Organe und Gewebestrukturen miteinander in Wechselwirkung stehen. Krankheitsbilder werden daher genau analysiert und interpretiert. Jede Beschwerde wird ernstgenommen und kann beim jeweiligen Patienten komplett unterschiedlich behandelt werden, als die gleiche Beschwerde bei einem anderen Patienten.

Grundsätze:
Die Osteopathie besinnt sich auf drei zentrale Kriterien, mit denen sie arbeitet: „Untrennbarkeit der Einheit“, “Selbstheilungskräfte“ und „Struktur und Funktion“. Der Körper soll durch die Therapie in die Lage versetzt werden sich selber zu heilen. Dabei ist das Anwendungsgebiet der Osteopathie unbegrenzt und kann auch sehr gut zusammen mit anderen Therapien angewandt werde. Viele Mediziner empfehlen zu der Schulmedizin zusätzlich Osteopathie.

Der Ablauf einer Behandlung:
Eine durchschnittliche Behandlung dauert zwischen 30 und 50 Minuten. Durch Bewegungen, Pressen und Massieren, können ausgebildete Osteopathen die Leiden ihrer Patienten lindern. Nach der Behandlung braucht der Körper eine Zeit zur Regeneration. In dieser kann es zunächst zu Verschlimmerungen der Symptome kommen. Der Verlauf einer Behandlung wird individuell gestaltet und an den Patienten angepasst.

Die Kosten:
Auf der Webseite der VOD e.V. Bundesvertretung der Osteopathen in Deutschland, werden zahlreiche Tipps und Empfehlungen zu der Heilmethode geboten. So klärt die Seite auch auf, welche gesetzliche Krankenkasse Osteopathie anerkennt. Über 100 verschiedene Krankenkassen erachten eine Behandlung mit Osteopathie als sinnvoll und bezuschussen daher ihre Mitglieder. Der Link zu der Seite: http://www.osteopathie.de/

Osteopathie

Das Wort “Osteopathie“ setzt sich aus dem altgriechischen Wort “osteon“ – was soviel bedeutet wie Knochen, und dem Wort “pathon“ – Leiden, zusammen. Frei übersetzt: Knochen – Leiden. Sie basiert auf dem Konzept von Dr. Andrew Taylor Still und befasst sich mit dem Wechselspiel von Struktur und Funktion von Körper und Geist.
Die Osteopathie umfasst mehrere Behandlungsmethoden und fällt in Deutschland in den Bereich der Alternativmedizin.
In der Alternativmedizin wird davon ausgegangen, dass der menschliche Körper grundsätzlich dazu fähig ist, Probleme und Leiden selbst zu bekämpfen. Osteopathen aktivieren diese Selbstheilungskräfte und geben dem Körper somit eine Hilfestellung.

Einteilung

Die Osteopathie wird im Allgemeinen in drei Bereiche unterteilt.
Parietale Osteopathie – Sie betrifft das Bindegewebe, die Muskulatur und die Gelenke und ist am ehesten mit der Chiropaktik vergleichbar.
Viszerale Osteopathie – Sie betrifft die inneren Organe und deren bindegewebige Aufhängung. Dabei wird davon ausgegangen, dass jedes Organ um die eigene physiologische Achse rotiert.
Craniosakrale Osteopathie – Sie beschäftigt sich mit dem innewohnenden Rythmus des kompletten Organismus. Behandelt werden dabei nur Schädel sowie Kreuzbein.

Behandlung

Grundsätzlich wird alles in der Osteopathie manuell ausgeführt. Das heißt, dass der behandelnde Osteopath den Patienten sowohl mit seinen Händen untersucht, als auch behandelt. Dabei untersucht er den kompletten Organismus nach Bewegungseinschränkungen, um sie dann behandeln zu können. Körper, Seele und Geist des Patienten werden dabei, zusammen mit seinem Umfeld, als Ganzes gesehen. Funktionsstörungen und Gewebespannungen bilden sich laut Osteopathie dadurch, dass Organe und Gewebe in ihrer natürlichen Bewegungsfreiheit gestört werden. Diese sogenannte somatische Dysfunktion muss vom Osteopathen aufgespürt und behandelt werden. Teils werden Röntgenaufnahmen sowie Laborwerte hinzugezogen, um Diagnose und Therapie zu stützen.

Dabei dauert eine einzelne Behandlung zwischen 40 und 60 Minuten, woraufhin der Körper mehrere Tage bis Wochen reagieren kann. Das bedeutet unter Umständen eine kurzfristige Verschlimmerung der Beschwerden. Normalerweise sollte eine Therapie nach circa vier Wochen abgeschlossen sein, allerdings kann es individuell zu Ausnahmen kommen.

Was bedeutet Osteopathie?

Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Krankheit der Knochen“. Im angelsächsischen Sprachraum bezieht er sich auf eine spezielle Art der Medizin, die ein ganzheitliches Menschenbild vertritt und davon ausgeht, dass eine Fehlfunktion des durch das Knochengerüst verbundenen Bewegungsapparats sich negativ auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Menschen auswirkt. Im Internet findet sich so manche Webseite, die nähere Erklärungen zu dieser spezifischen medizinischen Philosophie oder einen nützlichen Link zu weiterführenden Informationen bietet.

Wie unterscheidet sich die Osteopathie von der Schulmedizin?

Die Schule der Osteopathie geht zurück auf den aus Amerika stammenden Arzt Andrew Taylor Still. Er war davon überzeugt, dass sich das Allgemeinbefinden des Menschen durch eine Behandlung der Knochen und des Bewegungsapparates verbessern lässt. Nach ihm sind Krankheiten wie Arterienverkalkung, aber auch Verspannungen der Muskeln ursächlich für zahlreiche Beschwerden; gleichzeitig besitzt der Mensch die Fähigkeit, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, wenn er entsprechend behandelt wird. In den USA gibt es eine spezifische medizinische Ausbildung, die sich an Taylor Still und seinen Erfahrungen orientiert. Im deutschsprachigen Raum wird das Konzept etwas anders interpretiert und orientiert sich an den modernen Erkenntnissen der Anatomie. In der Arztpraxis kommen hierbei Techniken der Chiropraktik zum Einsatz. Meist findet man bei Ärzten, die diese Behandlungsmechanismen anwenden einen Hinweis auf ihrer Webseite, teils auch einen Link zu Seiten, die zusätzliche Informationen zur Verfügung stellen.

Welcher Link und welche Webseite hält weitere Informationen bereit?

Bei Interesse für die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Behandlung empfiehlt es sich, auf einer fachspezifischen Internetseite zusätzliche Informationen einzuholen, da der Begriff je nach Region unterschiedlich interpretiert wird. Insbesondere gibt es Unterschiede im anglosächsischen und deutschen Sprachgebrauch hinsichtlich dieser Behandlungsmethode, und auch die medizinische Ausbildung ist dementsprechend unterschiedlich. In den USA handelt es sich hier um eine spezifische Philosophie, in Deutschland überwiegen praktische Handlungsaspekte.

Die Alternativmedizin Osteopathie

Ein Osteopath behandelt von Astma bis Zähneknirschen viele Beschwerden. Sein wichtigstes Werkzeug sind seine Hände. Daher kommt auch die Bezeichnung manuelle Medizin. Der Name kommt aus dem Griechischen ostéon = Knochen und páthos = Leiden.
Das Diagnose- und Therapiekonzept geht zurück auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still, der die alternative Heilmethode in 1884 begründete und den Namen osteopathy prägte. Immer mehr deutsche Krankenkassen erstatten die Kosten der Behandlung anteilig seit 2012.

Die Geschichte der manuellen Medizin

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war für Andrew Taylor Still die Zeit für ein neues Verständnis der Gesundheit sowie Krankheit. Er betrachtete den Menschen einheitlich, ein Verbund aus Körper, Geist und Seele. Er meinte, dass jeder die Möglichkeiten der Gesundung bereits in sich selbst hat. Dabei sollten das Gewebe und die Nerven komplett mit Blut- und Lymphflüssigkeit versorgt werden und eine Bewegungseinschränkung mit den Händen gelöst werden.

Sein Motto: Finden, Therapieren, Verlassen.

Der englische Schüler Dr. Stills, Dr. John Martin Littlejohn brachte diese Alternativmedizin nach England, von wo sie sich in Europa verbreitete.

Die Ausbildung

In den USA ist eine Ausbildung zum Osteopathischen Arzt orientiert an wissenschaftlicher Medizin. In Deutschland muss an bereits Arzt oder Heilpraktiker sein, um sich zum Osteopathen weiterzubilden. Die Ausbildung ist teuer und langwierig.

Es gibt Pflichtfächer: die Parietale Therapie und die Viszerale Therapie sowie die Craniosacrale Therapie, die Integration und die Spezialisierung, die etwa 115 Tage dauern und Wahlfächer, wie Ambulatorien sowie Sonderkurse mit etwa 33 Tagen.

Die Behandlung

In der Therapie ist der passende Druck entscheidend. Dabei gehen oft Untersuchung und Therapie ineinander mit dem entsprechenden Druck ineinander über.

Die parietale Therapie befasst sich mit Faszien sowie Muskeln und Knochen und den Gelenken des Körpers.

Die viszerale Therapie behandelt die inneren Organe und das Bindegewebe.

Die Cranio-Sacral Therapie hat Handgriffe Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels und des Nackens und der Wirbelsäule bis zum des Kreuzbein und den Füßen.

Weitere Informationen

Auf der Webseite der Wikipedia finden Sie neben allgemeinen Informationen auch Bücher in Deutsch und Englisch. Ein Link zum BVO, dem Bundesverband Osteopathie e.V. und der Link zum Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.) informieren Sie auf der Webseite detailliert weiter. Jeder Link führt Sie auf die Webseite des jeweiligen Verbandes. Beide vertreten die Interessen der Osteopathen sowie der Schüler.

Was bedeutet Osteopathie?

Osteopathie ist eine Heilkunde, die in Deutschland nur durch Ärzte oder Heilpraktiker uneingeschränkt durchgeführt werden darf. Die Osteopathie Ausbildung erfolgt in erfolgt in einer Osteopathieschule in Deutschland.
Entwickelt wurde sie von Dr. Andrew Taylor Still, einem amerikanischen Arzt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er betrachtete den Menschen in seiner Gesamtheit mit Körper, Geist und dessen Seele. Durch unzählige von ihm durchgeführten Anatomiestudien kam er zur Überzeugung dass der Mensch durchaus über Selbstheilungskräfte verfügt. Eine sehr gute Dynamik und Beweglichkeit in allen Körperbereichen sah er als Voraussetzung für die Aktivierung dieser Kräfte.

Wie funktioniert Osteopathie?

Zunächst werden die Patienten ausführlich zu ihren Beschwerden befragt. Dies dient dazu um eine Diagnose zu stellen. Danach werden mit den Händen im Körper Bewegungseinschränkungen im Gewebe aufgespürt und beseitigt. Der Osteopath kann dabei einzelne Schichten im Gewebe erspüren. In der Osteopathie heißt dieses Erspüren auch Palpieren. Eine genauere Erklärung des Palpierens finden Sie oft auf einer Webseite, die sich mit der Osteopathie beschäftigt. Die Behandlungsdauer beträgt zwischen 30 und 50 Minuten. Das Besondere an einer Osteopathiebehandlung ist, dass nicht nur einzelne Symptome, sondern immer der Mensch als Ganzes behandelt wird. Etwa zwei bis drei Wochen lang reagiert der Körper. Dies kann auch zu kurzfristigen Verschlimmerungen der Beschwerden führen.

Wann kann Osteopathie angewendet werden?

Osteopathie findet mittlerweile in allen Bereichen der Medizin Anwendung, deren Ursache der Beschwerden funktionelle Störungen sind. Außerdem wird sie als begleitende Maßnahme zu anderen medizinischen Behandlungen eingesetzt. Weitergehende Informationen finden Sie auch hier auf einer weiterführenden Webseite.

Wo findet eine Osteopathie Ausbildung statt?

Neben einem Fernstudium/Fernkurs gibt es auch die Möglichkeit einer Osteopathie Ausbildungen in einer Osteopathieschule in Deutschland.
Die meisten Osteopathieschulen bieten dabei neben einer berufsbegleitenden Ausbildung auch die Vollzeitausbildung zum Osteopathen an.

Da die Osteopathie mittlerweile sehr viele Anhänger gefunden hat, gibt es inzwischen in fast allen Regionen Deutschlands Osteopathieschulen.

Die kinetische Alternativmedizin

Osteopathie ist eine natürliche Behandlungsmethode der Alternativmedizin, die auf dem Grundsatz der selbstheilenden Kräfte unseres Körpers beruht. Sie umfasst die perietale Osteopathie, die vor allem das Bindegewebe, die Muskulatur und die Gelenke betrifft, sowie die viszerale Osteopathie, die sich mit den inneren Organen beschäftigt. Auf der Webseite unserer Osteopathieschule Deutschland können Sie sich ein Bild machen über Osteopathie Ausbildung sowie die Weiterbildung.

Kinetische Heilpraktiken

Osteopathen behandeln und untersuchen den Patienten mit den Händen. Sie verfügen als Heilpraktiker über umfangreiche anatomische und psychische Kenntnisse, die zur Diagnostik eingesetzt werden.
Diagnosen und Indikationen werden meist palpatorisch gestellt und orientieren sich am Körper des Patienten sowie dessen Funktionen.

Die Funktionseinheit des Körpers sowie die Funktion der Arterien haben in der Osteopathie eine essentielle Bedeutung. Osteopathen gehen davon aus, dass alle Körperstrukturen direkt oder indirekt miteinander verbunden sind und diese Verbindungen auch Störungen übertragen.

Die Osteopathieschule Deutschland

Über die Osteopathie Ausbildung können Sie sich auf unserer Webseite informieren. Sie umfasst theoretische und praktische Teile der medizinischen Fachbereiche Anatomie, Physiologie sowie unterschiedlicher osteopathischer Techniker. Dauer der Ausbildung beträgt miminal vier Jahre und endet mit einer abschliessenden Prüfung. Insbesondere die eigenen Hände als wirksamstes Behandlungs- und Heilungsinstrument stehen hierbei im Vordergrund.

Wirkungsweise der Osteopathie

Die Osteoopathie macht es möglich, im Körper vorhandene Störungen und Blockierungen zu finden und zu beheben. Insbesondere bei Beschwerden im Halte- und Stützapparat wie z. B. an der Wirbelsäule sind die osteopathischen Behandlungsmethoden erfolgreich. Doch auch Erkrankungen der inneren Organe wie z. B. die Fibromyalgie konnten wirksam durch die alternativen Behandlungstechniken bestätigt werden. Vor einer osteopathischen Behandlung sollten jedoch einige Erkrankungen ausgeschlossen werden, um ein evenutelles Übersehen einer Krankheit zu vermeiden.

Der ganzheitliche Therapieansatz gilt als ideale Unterstützung zur regulären Schulmedizin und ist auch mit anderen Naturheilverfahren erfolgreich kombinierbar. Auch bei Kindern und Säuglingen kann die Osteopathie Besserungen bringen bei Krankheitsbildern, die den Bewegungsapparat betreffen, und bietet somit eine nicht medikamentöse Alternative.

Osteopathie

Das griechische Wort Osteon steht im Deutschen für Knochen und Pathos heißt so viel wie Leiden, deshalb wurde das Wort Osteopathie oft fälschlicherweise mit „Knochenleiden“ übersetzt. Der Begründer dieser Heilmethode Taylor Still, dachte dabei eher, dass der Ausgangspunkt aller Leiden in den Knochen zu suchen sei.

Heute ist die Osteopathie versucht, den gesamten Körper mit all seinen Knochen- und Gelenkstellungen durch manuelle Therapie zu normalisieren. Wobei man sich bei diesem Behandlungskonzept während der Untersuchung der Hände bedient und den Körper schonend als Gesamtheit betrachtet und durch sanfte Techniken, Fehlstellungen zu korrigieren sucht. Die Wiederherstellung der Harmonie zwischen allen Körperteilen und dadurch der natürlichen selbstheilenden Kräfte des Organismus ist eines der wichtigsten Ziele der Osteopathie. Okkultische oder geheimnisvolle Mystik ist bei der modernen Osteopathie fehl am Platz. Ganz im Gegenteil, genaueste anatomische Kenntnisse und präzises Wissen um den menschlichen Körper in all seinen Entwicklungsstadien sind die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Therapie.

Parietale Osteopathie

Die Behandlung des Bewegungsapparates mit sämtlichen Knochen und Gelenken ist der ursprüngliche Kern klassischer Osteopathie und hilft so durch die natürliche Mobilisierung unseres Skelettes die Ursachen für Irritationen und Missbehagen zu finden. Der Behandler ist nicht der Wunderheiler, sondern schafft die besten Bedingungen für eine Selbstheilung unseres Körpers und unterstützt Körper und Geist während der Genesung.

Viszerale Osteopathie

Eingeweide, und innere Organe sind das Thema der viszeralen Osteopathie, oder besser die Normalisierung der Mobilität der inneren Organe, die durch etwaige Dysfunktion, nicht nur selbst geschädigt sein können, sondern auch in Verbindung mit dem Bewegungsapparat und dem Nervensystem stehen. Ziel der viszeralen Osteopathie ist es, Einschränkungen in der natürlichen Beweglichkeit der inneren Organe zu beseitigen.

Mit den Händen erkennt der gute Osteopath Funktionsstörungen des Körpers und versucht dabei nicht die Symptome zu beseitigen, sondern mit sanften Griffen und Berührungen die Ursache zu finden und zu beseitigen. Er ist verantwortungsvoll und kennt die Möglichkeiten der Osteopathie sowie deren Grenzen.

Nutzen und Funktion von Osteopathie

Die Osteopathie umfasst Diagnose- und Behandlungstechniken, die der Alternativmedizin zugeordnet sind. Ihr Name leitet sich aus den altgriechischen Begriffen für „Knochen“ (ostéon) und „Leiden“ (páthos) ab. Sowohl die Diagnosestellung als auch die Behandlung, erfolgen in der Osteopathie ausschließlich mit den Händen des Therapeuten. Hierauf sind auch die ebenfalls gebräuchlichen Begriffe „Manualtherapie“, oder „manuelle Therapie“ zurückzuführen. Auch die Bezeichnung „Chiropraktik“ wird in diesem Zusammenhang verwendet.

Entstehung und Wirkungsweise

Die Osteopathie geht zurück auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still, der den Körper als Einheit sieht, dessen Funktion im Gesamtzusammenhang betrachtet werden muss. Eine Heilung erfolgt deshalb im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung des Körpers, durch eine Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Eliminierung der Symptome, sondern auf der Beseitigung der Ursache. Der Therapeut ertastet mit den Händen Verspannungen und Blockaden im Bewegungsapparat. Durch eine manuelle Manipulation dieser Bereiche aktiviert er die Selbstheilungskräfte. Insbesondere im Hinblick auf Rückenschmerzen, konnte die Wirksamkeit dieser Therapieform in Studien nachgewiesen werden. In Anlehnung an die betroffenen Strukturen im Körper unterteilt sich die Osteopathie in drei Bereiche:
1. Viszerale Osteopathie
2. Craniosakrale Osteopathie
3. Parietale Osteopathie

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie bezieht sich auf die inneren Organe und die Bindegewebsstrukturen des Patienten. Die Grundannahme ist, dass jedes Organ im Bereich des Torso, bei Bedarf funktional durch andere Bereiche gestützt wird. Der Therapeut mobilisiert das betroffene Organ (beispielsweise durch das Lösen von Verklebungen), so dass das Gleichgewicht wieder hergestellt ist.

Craniale Osteopathie

Die craniosakrale Osteopathie findet vorwiegend im Bereich von Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und Becken Anwendung. In diesem Teilbereich beeinflusst der Therapeut vornehmlich den Rhythmus des Liquors. Auf diese Weise werden Verspannungen und Blockaden gelöst.

Parietale Osteopathie

Der Teilbereich der parietalen Osteopathie orientiert sich an Muskeln, Bändern, Knochen, Sehnen und Gelenken. Das Gelenk wird wieder korrekt ausgerichtet, und wirkt hierdurch auf die verkürzte oder verspannte Muskulatur. Blockaden und Fehlhaltungen werden so aufgelöst.

Osteopathie- ein ganzheitliches Diagnose- und Therapiesystem

„Alles Leben ist Bewegung. Dort, wo die Bewegung gestört ist, beginnt die Krankheit“. Mit dieser Aussage beschreibt Andrew Tyler Still, der Begründer der Osteopathie sein Diagnose- und Therapiesystem- die Osteopathie.
Die wörtliche Übersetzung des Begriffes mit „Knochenleiden“ oder „Knochenkrankheit“ wird der Osteopathie allerdings nicht im geringsten gerecht.

Die Beweglichkeit der Strukturen als Basis für Gesundheit

Die Osteopathie ist vielmehr eine ganzheitliche Heilkunst bei der der Therapeut den Menschen oder auch das Tier mit den Händen untersucht und behandelt. Die Osteopathin oder der Osteopath spürt Bewegungseinschränkungen auf, achtet auf das Zusammenspiel der Körperteile und Organsysteme und beurteilt die Flexibilität der Gewebe. Die Grundidee ist, dass der Körper in der Lage ist sich selbst zu regulieren und zu heilen, solange alle Strukturen beweglich sind und somit auch gut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.
Diese Beweglichkeit herzustellen ist das Ziel einer osteopathischen Behandlung und Voraussetzung für Gesundheit.
Der Patient wird in der Osteopathie als Individuum mit Körper, Geist und Seele betrachtet.

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit den Strukturen des Bewegungsapparates, also mit den Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Faszien und dem dazugehörigen Bindegewebe. Durch verschiedene Techniken, die man in strukturelle und funktionelle Techniken einteilen kann werden beispielsweise Bewegungseinschränkungen eines Gelenkes behandelt oder Blockaden gelöst. Es wird auf die Funktion und Beweglichkeit der Knochen und Gelenke ebenso geachtet wie auf die der Weichteile.

Viszerale Osteopathie

Bei der viszeralen Osteopathie liegt der Fokus auf den inneren Organen. Es wird die Beweglichkeit, die Spannungsänderung und die Eigendynamik der inneren Organe ertastet und behandelt. Strukturelle Veränderungen im Bereich der Organe können Schmerzen und Funktionsstörungen nach sich ziehen. Eine ungestörte Beweglichkeit ist auch hier die Grundlage für eine optimale Funktion.

Ausbildung Osteopathie

Die Osteopathie-Ausbildung beinhaltet ein umfassendes Studium von medizinischen Grundlagenfächern, klinischen Inhalten und das Erlernen der verschiedenen osteopathischen Techniken und Behandlungsmethoden. Es wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Feinfühligkeit der Hände zu schulen.

Ostheopathie

Osteopathie gewinnt immer mehr Anhänger und Befürworter, denn es handelt sich um eine ganzheitliche, tiefgreifende und doch sanfte Heilmethode.
Das Wort Osteopathie ist aus dem Griechischen abgeleitet (osteo „Knochen“ und pathos „Schmerz, Leid“). Kurz könnte man sagen, dass die Leiden über die Behandlung der Knochen beeinflusst werden.

In der Osteopathie geht man immer davon aus, dass jeder Organismus über Selbstheilungskräfte verfügt. Der gesamte Bewegungsapparat steht in engem Zusammenhang mit etwaigen Dysfunktionen oder Läsionen. Diese sollen mit bestimmten Techniken gelöst oder harmonisiert werden. Die Behandlung wirkt bis in die Organverbände und beeinflusst auch die psychische Verfassung. Bei der Osteopathie handelt es sich um eine manuelle Methode.

Neben einem anspruchsvollen Unterricht, bieten wir eine praxisorientierte Ausbildung, die Sie zu einem qualifizierten Osteopathen machen.

Viszerale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den Organen („Organe“ Viszera). Man geht davon aus, dass jedes Organ oder jeder Organverband einer bestimmten Rhythmik unterliegt. Der geschulte Therapeut ertastet (palpiert) die Organe und kann sich dadurch eine Vorstellung von dem Gesundheitszustand machen. Durch bestimmte Griffe werden die Vitalität und Bewegung der Organe angeregt und so die Selbstheilungskräfte aktiviert. Organe, Muskeln, Skelett und umgebendes Bindegewebe bilden eine Einheit. Die Viszerale Osteopathie korrigiert eine gestörte Mobilität und normalisiert organische Funktionen.

Parietale Osteopathie

Die Osteopathie begreift den Menschen ganzheitlich, das heißt: Symptome werden nicht isoliert, sondern immer im Zusammenhang zum gesamten Organismus betrachtet. Die Parietale Osteopathie befasst sich mit Gelenken, Knochen, Muskeln und Faszien des Körpers. Der Behandler will während der Therapie die Blockaden des Körpers aufspüren. Nach einer präzisen Anamnese, werden etliche Bewegungstests durchgeführt. Häufig ist es so, dass die Ursachen nicht bei dem Symptom liegen. So können beispielsweise Schwindel, Kopfschmerzen oder Ohrgeräusche von der Halswirbelsäule herrühren. Herzschmerzen können von einer blockierten Brustwirbelsäule kommen. Der Osteopath ist sich der Zusammenhänge bewusst und kann dementsprechend adäquat eingreifen.