Osteopathie

Das griechische Wort Osteon steht im Deutschen für Knochen und Pathos heißt so viel wie Leiden, deshalb wurde das Wort Osteopathie oft fälschlicherweise mit „Knochenleiden“ übersetzt. Der Begründer dieser Heilmethode Taylor Still, dachte dabei eher, dass der Ausgangspunkt aller Leiden in den Knochen zu suchen sei.

Heute ist die Osteopathie versucht, den gesamten Körper mit all seinen Knochen- und Gelenkstellungen durch manuelle Therapie zu normalisieren. Wobei man sich bei diesem Behandlungskonzept während der Untersuchung der Hände bedient und den Körper schonend als Gesamtheit betrachtet und durch sanfte Techniken, Fehlstellungen zu korrigieren sucht. Die Wiederherstellung der Harmonie zwischen allen Körperteilen und dadurch der natürlichen selbstheilenden Kräfte des Organismus ist eines der wichtigsten Ziele der Osteopathie. Okkultische oder geheimnisvolle Mystik ist bei der modernen Osteopathie fehl am Platz. Ganz im Gegenteil, genaueste anatomische Kenntnisse und präzises Wissen um den menschlichen Körper in all seinen Entwicklungsstadien sind die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Therapie.

Parietale Osteopathie

Die Behandlung des Bewegungsapparates mit sämtlichen Knochen und Gelenken ist der ursprüngliche Kern klassischer Osteopathie und hilft so durch die natürliche Mobilisierung unseres Skelettes die Ursachen für Irritationen und Missbehagen zu finden. Der Behandler ist nicht der Wunderheiler, sondern schafft die besten Bedingungen für eine Selbstheilung unseres Körpers und unterstützt Körper und Geist während der Genesung.

Viszerale Osteopathie

Eingeweide, und innere Organe sind das Thema der viszeralen Osteopathie, oder besser die Normalisierung der Mobilität der inneren Organe, die durch etwaige Dysfunktion, nicht nur selbst geschädigt sein können, sondern auch in Verbindung mit dem Bewegungsapparat und dem Nervensystem stehen. Ziel der viszeralen Osteopathie ist es, Einschränkungen in der natürlichen Beweglichkeit der inneren Organe zu beseitigen.

Mit den Händen erkennt der gute Osteopath Funktionsstörungen des Körpers und versucht dabei nicht die Symptome zu beseitigen, sondern mit sanften Griffen und Berührungen die Ursache zu finden und zu beseitigen. Er ist verantwortungsvoll und kennt die Möglichkeiten der Osteopathie sowie deren Grenzen.

Nutzen und Funktion von Osteopathie

Die Osteopathie umfasst Diagnose- und Behandlungstechniken, die der Alternativmedizin zugeordnet sind. Ihr Name leitet sich aus den altgriechischen Begriffen für „Knochen“ (ostéon) und „Leiden“ (páthos) ab. Sowohl die Diagnosestellung als auch die Behandlung, erfolgen in der Osteopathie ausschließlich mit den Händen des Therapeuten. Hierauf sind auch die ebenfalls gebräuchlichen Begriffe „Manualtherapie“, oder „manuelle Therapie“ zurückzuführen. Auch die Bezeichnung „Chiropraktik“ wird in diesem Zusammenhang verwendet.

Entstehung und Wirkungsweise

Die Osteopathie geht zurück auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still, der den Körper als Einheit sieht, dessen Funktion im Gesamtzusammenhang betrachtet werden muss. Eine Heilung erfolgt deshalb im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung des Körpers, durch eine Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Eliminierung der Symptome, sondern auf der Beseitigung der Ursache. Der Therapeut ertastet mit den Händen Verspannungen und Blockaden im Bewegungsapparat. Durch eine manuelle Manipulation dieser Bereiche aktiviert er die Selbstheilungskräfte. Insbesondere im Hinblick auf Rückenschmerzen, konnte die Wirksamkeit dieser Therapieform in Studien nachgewiesen werden. In Anlehnung an die betroffenen Strukturen im Körper unterteilt sich die Osteopathie in drei Bereiche:
1. Viszerale Osteopathie
2. Craniosakrale Osteopathie
3. Parietale Osteopathie

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie bezieht sich auf die inneren Organe und die Bindegewebsstrukturen des Patienten. Die Grundannahme ist, dass jedes Organ im Bereich des Torso, bei Bedarf funktional durch andere Bereiche gestützt wird. Der Therapeut mobilisiert das betroffene Organ (beispielsweise durch das Lösen von Verklebungen), so dass das Gleichgewicht wieder hergestellt ist.

Craniale Osteopathie

Die craniosakrale Osteopathie findet vorwiegend im Bereich von Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und Becken Anwendung. In diesem Teilbereich beeinflusst der Therapeut vornehmlich den Rhythmus des Liquors. Auf diese Weise werden Verspannungen und Blockaden gelöst.

Parietale Osteopathie

Der Teilbereich der parietalen Osteopathie orientiert sich an Muskeln, Bändern, Knochen, Sehnen und Gelenken. Das Gelenk wird wieder korrekt ausgerichtet, und wirkt hierdurch auf die verkürzte oder verspannte Muskulatur. Blockaden und Fehlhaltungen werden so aufgelöst.

Osteopathie- ein ganzheitliches Diagnose- und Therapiesystem

„Alles Leben ist Bewegung. Dort, wo die Bewegung gestört ist, beginnt die Krankheit“. Mit dieser Aussage beschreibt Andrew Tyler Still, der Begründer der Osteopathie sein Diagnose- und Therapiesystem- die Osteopathie.
Die wörtliche Übersetzung des Begriffes mit „Knochenleiden“ oder „Knochenkrankheit“ wird der Osteopathie allerdings nicht im geringsten gerecht.

Die Beweglichkeit der Strukturen als Basis für Gesundheit

Die Osteopathie ist vielmehr eine ganzheitliche Heilkunst bei der der Therapeut den Menschen oder auch das Tier mit den Händen untersucht und behandelt. Die Osteopathin oder der Osteopath spürt Bewegungseinschränkungen auf, achtet auf das Zusammenspiel der Körperteile und Organsysteme und beurteilt die Flexibilität der Gewebe. Die Grundidee ist, dass der Körper in der Lage ist sich selbst zu regulieren und zu heilen, solange alle Strukturen beweglich sind und somit auch gut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.
Diese Beweglichkeit herzustellen ist das Ziel einer osteopathischen Behandlung und Voraussetzung für Gesundheit.
Der Patient wird in der Osteopathie als Individuum mit Körper, Geist und Seele betrachtet.

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit den Strukturen des Bewegungsapparates, also mit den Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Faszien und dem dazugehörigen Bindegewebe. Durch verschiedene Techniken, die man in strukturelle und funktionelle Techniken einteilen kann werden beispielsweise Bewegungseinschränkungen eines Gelenkes behandelt oder Blockaden gelöst. Es wird auf die Funktion und Beweglichkeit der Knochen und Gelenke ebenso geachtet wie auf die der Weichteile.

Viszerale Osteopathie

Bei der viszeralen Osteopathie liegt der Fokus auf den inneren Organen. Es wird die Beweglichkeit, die Spannungsänderung und die Eigendynamik der inneren Organe ertastet und behandelt. Strukturelle Veränderungen im Bereich der Organe können Schmerzen und Funktionsstörungen nach sich ziehen. Eine ungestörte Beweglichkeit ist auch hier die Grundlage für eine optimale Funktion.

Ausbildung Osteopathie

Die Osteopathie-Ausbildung beinhaltet ein umfassendes Studium von medizinischen Grundlagenfächern, klinischen Inhalten und das Erlernen der verschiedenen osteopathischen Techniken und Behandlungsmethoden. Es wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Feinfühligkeit der Hände zu schulen.

Ostheopathie

Osteopathie gewinnt immer mehr Anhänger und Befürworter, denn es handelt sich um eine ganzheitliche, tiefgreifende und doch sanfte Heilmethode.
Das Wort Osteopathie ist aus dem Griechischen abgeleitet (osteo „Knochen“ und pathos „Schmerz, Leid“). Kurz könnte man sagen, dass die Leiden über die Behandlung der Knochen beeinflusst werden.

In der Osteopathie geht man immer davon aus, dass jeder Organismus über Selbstheilungskräfte verfügt. Der gesamte Bewegungsapparat steht in engem Zusammenhang mit etwaigen Dysfunktionen oder Läsionen. Diese sollen mit bestimmten Techniken gelöst oder harmonisiert werden. Die Behandlung wirkt bis in die Organverbände und beeinflusst auch die psychische Verfassung. Bei der Osteopathie handelt es sich um eine manuelle Methode.

Neben einem anspruchsvollen Unterricht, bieten wir eine praxisorientierte Ausbildung, die Sie zu einem qualifizierten Osteopathen machen.

Viszerale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den Organen („Organe“ Viszera). Man geht davon aus, dass jedes Organ oder jeder Organverband einer bestimmten Rhythmik unterliegt. Der geschulte Therapeut ertastet (palpiert) die Organe und kann sich dadurch eine Vorstellung von dem Gesundheitszustand machen. Durch bestimmte Griffe werden die Vitalität und Bewegung der Organe angeregt und so die Selbstheilungskräfte aktiviert. Organe, Muskeln, Skelett und umgebendes Bindegewebe bilden eine Einheit. Die Viszerale Osteopathie korrigiert eine gestörte Mobilität und normalisiert organische Funktionen.

Parietale Osteopathie

Die Osteopathie begreift den Menschen ganzheitlich, das heißt: Symptome werden nicht isoliert, sondern immer im Zusammenhang zum gesamten Organismus betrachtet. Die Parietale Osteopathie befasst sich mit Gelenken, Knochen, Muskeln und Faszien des Körpers. Der Behandler will während der Therapie die Blockaden des Körpers aufspüren. Nach einer präzisen Anamnese, werden etliche Bewegungstests durchgeführt. Häufig ist es so, dass die Ursachen nicht bei dem Symptom liegen. So können beispielsweise Schwindel, Kopfschmerzen oder Ohrgeräusche von der Halswirbelsäule herrühren. Herzschmerzen können von einer blockierten Brustwirbelsäule kommen. Der Osteopath ist sich der Zusammenhänge bewusst und kann dementsprechend adäquat eingreifen.

Osteopathie – Handfeste Medizin zur Auflösung von Blockaden und Funktionsstörungen

Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der Alternativmedizin, bei dem der Patient vom Therapeuten ausschließlich manuell mit den Händen untersucht und behandelt wird. Ziel der Therapie ist es, Blockaden im Körper zu lösen und so das gesundheitliche Gleichgewicht des Menschen wiederherzustellen.

Konzept
Die Osteopathie basiert auf einem medizinphilosophischen Konzept, das die funktionelle Einheit des Körpers in den Mittelpunkt stellt. Demnach ist der menschliche Körper gesund, wenn alle drei Körpersysteme, also der Bewegungsapparat (parietales System), die Organe (viszerales System) sowie das zentrale Nervensystem und die Hormone (craniosacrale System) im Einklang sind. Krankheit entsteht, wenn Teile des Körpers in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt oder blockiert sind und so keine einwandfreie Interaktion der Systeme mehr möglich ist. Der Therapeut spürt mit seinen Händen diese Blockaden auf und löst sie.

Anwendung
Osteopathie kann bei vielen Leiden sinnvoll als Erstmaßnahme oder als Ergänzung zur Schulmedizin angewendet werden.
Entsprechend der drei Körpersysteme untergliedert sich die Osteopathie in drei Hauptbereiche.
In der parietalen Osteopathie steht die Körpermechanik der Gelenke im Vordergrund. Sie wird erfolgreich eingesetzt bei Bandscheibenproblemen, Arthrose, Schleudertrauma, Sportverletzungen und chronischen Schmerzen der Wirbelsäule. Bei der viszeralen Osteopathie werden die Organe und das Bindegewebe behandelt, um Atembeschwerden, Verdauungsprobleme oder Herzkreislauferkrankungen zu kurieren. In der cranialen Osteopathie werden die Hirn- und Gesichtsschädelknochen behandelt, um beispielsweise Tinnitus, Kopfschmerzen und Migräne zu heilen.

„Find it, fix it, leave it“ – Entstehung der Osteopathie
Die Osteopathie entstand im 19. Jahrhundert in den USA und geht zurück auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still. Still löste sich mit seinem ganzheitlichen Konzept von der bis dahin üblichen reinen Symptombehandlung. Er sieht den Menschen im positiven Sinne als Maschine an, die seine eigene Heilung bereits in sich trägt. Im Sinne des oben genannten Zitats ist es Aufgabe des Behandlers das ungehinderte Fließen der Körperflüssigkeiten wiederherzustellen und so die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Seit 2012 wird die Osteopathie in Deutschland als Therapie anerkannt und von den meisten Krankenkassen bezuschusst.
Während der Osteopathie Ausbildung in Frankfurt erlernen Sie die osteopathische Medizin in Verbindung mit manueller Therapie und Heilpraktikerwissen.

Eine sanfte Behandlungsform

Es existieren viele Übersetzungen des Wortes „Osteopathie„. Ursprünglich stand es für „das Einrenken“ von Wirbeln und Gelenken. Im Laufe der letzten Jahrhunderte haben sich die Methoden der Diagnostik und der Behandlung wesentlich weiterentwickelt. Die Behandlungsmethode aktiviert alle Komponenten des menschlichen Organismus, einschließlich die inneren Organe und die Strukturen des Schädels und beeinflusst damit den Selbstheilungsprozess. Ihre Bestimmung gab ihr der Gründer E.T.Still im Jahr 1892: „Osteopathie ist das wissenschaftliche Wissen der Anatomie und der Physiologie in den Händen des vernünftigen und trainierten Menschen, der dieses Wissen für den Nutzen des Menschen verwenden kann, der krank oder verletzt ist“.
Diese Behandlungsform ist eine feinfühlige Methode, die nur mit den Händen und ganz ohne Nutzung irgendwelcher Apparate oder Medikamente durchgeführt wird. Durch die weichen Berührungen mit den Hände werden die inneren Strukturen des Körpers aktiviert und die Schmerzursachen gelöst.
Aus heutiger Sicht beschreibt diese Behandlungsmethode die Entfernung aller Störungen, die eine schmerzfreie Beweglichkeit unmöglich machen. Erreicht wird die schmerzfreie Beweglichkeit durch das Lösen von Verklebungen, Verspannungen sowie das Auflösen von Blockaden, welche sich im Körper angesammelt haben. Das Lösen wird durch den sanften Einsatz der Hände des Osteopathen an den betroffenen Körperstellen erziehlt.

Parietale Osteopathie

Sie stellt das älteste Teilgebiet der Methoden dar. Die Methode umfasst alle pathologischen Veränderungen des Muskel- und Skelettsystems. Dazu zählt alles, was mit dem Bewegungsapparat des Körpers zutun hat: Muskeln, Bänder, Sehnen, Faszien, alle Knochen und Gelenke.
Die parietale Osteopathie ist vor allem mit der Chiropraktik am besten vergleichbar.

Viszerale Osteopathie

Dieses Teilgebiet der Behandlungsform umfasst alle inneren Organe. Mit sanften und zarten Handbewegungen werden schmerzfreie Bewegungen, besonderes im Brust- sowie im Bauchraum, wiederhergestellt. Auch die Mobilität und Durchblutung von allen anderen Organen wird beeinflusst. Viszerale Osteopathie ermöglicht eine schmerzfreie Beweglichkeit, verbessert das innere Gleichgewicht und stärkt somit das gesamte Nervensystem und die Lebensqualität.

Osteopathie

Die Osteopathie sieht den Menschen in seiner Gesamtheit. Somit liegt die Ursache und nicht das Problem im Fokus des Interesses eines geschulten Therapeutens.

Osteopathie Ausbildung Frankfurt
Weit über die Stadtgrenzen hinaus ist die SFO (Schule für Osteopathie) in Frankfurt am Main, Kaiserstrasse unter Insidern bekannt.
Die viszerale Osteopathie und die parietale Osteopathie bilden in der Osteopathie Ausbildung Frankfurt einen Schwerpunkt.

Unterrichtet wird in den Bereichen:
Parietal (Ausbildung zum Manualtherapeuten)
Alles zu Faszien, Muskeln, Gelenke und Knochen = gesamter Bewegungsapparat gehört zur Ausbildung um später Störungen des Bewegungsapparates behandeln zu können.

Cranial (Ausbildung zum Cranialtherapeuten)
Im Mittelpunkt dieser Ausbildung steht der Ausbau palpatorischer Fähigkeiten.

Viszeral Abdominal
15 Bereiche werden gelehrt. Angefangen vom Erfühlen der Eigenbewegungen der Organe über Somato-Viszerale Reflexe und funktionelle Anatomie bis hin zu vernetztem Wissen der verschiedenen osteopathischen Bereiche. Auch die Indikationsstellung ist Teil dieses Ausbildungsmoduls.
Um die Heilpraktikerprüfung zu absolvieren ist diese Ausbildung in allen Modulen zu durchlaufen.

Myofascial
Über die Faszien übertragene Spannungszustände aufspüren und die Behandlung planen sind Bestandteil dieses Moduls.

Viszeral Thorakal
Hier stehen das Erlernen der Thoraxbehandlung, die Einflüsse der inneren Organe sowie die Einwirkung von faszialen und parietalen Einflüssen auf das Organsystem im Vordergrund.

Heilpraktikermodule
Es erfolgt die Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung. Nach Abschluss der Amtsarztprüfung liegt die Erlaubnis, als Heilpraktiker/-in arbeiten zu dürfen vor.

Mit dieser Zulassung können Sie mit den gesetzlichen und privaten Krankenkassen (GKV und PKV) abrechnen.

Die Kosten und Fördermöglichkeiten
Die Kosten betragen 14.863,20 Euro. Mit dem „Meisterbafög“ kann eine Förderung in Höhe von 10.266,00 Euro erfolgen.
Ihre tatsächlichen Kosten unter Berücksichtigung der Nachlassmöglichkeiten belaufen sich auf 9.790,00 Euro. 3.120,00 Euro = 30,5 % sind rückzahlungsfrei.
Die restlichen ca. 7.106,00 Euro = 69,5 % werden als zinsloses KfW-Darlehen gewährt.
Nach bestandener Prüfung erhalten Sie auf diese Summe 1.776,50 Euro = 25 % Ermäßigung.
Ratenzahlung kann vereinbart werden.

Weitere Ermäßigungen von 33 % bis 66 % sind im Rahmen eines Existenzgründernachlasses möglich. Sie machen sich selbstständig und schaffen vielleicht auch Arbeitsplätze ist mit einem weiteren Nachlass zu rechnen.

Damit wird die Ausbildung im Bereich viszerale Osteopathie und parietale Osteopathie zu einer finanzierbaren Ausbildung mit besten Perspektiven.

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine Alternativmedizin. In die osteopathische Medizin sowie osteopathische Behandlung fallen unterschiedliche, alternative Krankheits- und Behandlungskonzepte.
Ein Osteopath behandelt mit seinen Händen. Er versucht im Körper Belastungen und Funktionsstörungen zu erfühlen und zu therapieren. Der gesamte Körper wird gefühlt und getastet, um zu erkennen, wo der Ursprung der Störung liegt. So sind synonym zur Osteopathie Bezeichnungen als manuelle Medizin oder Manualtherapie oder Chirotherapie oder Chiropraktik bekannt.

Die Osteopathie wird als Alternative oder Ergänzung angewendet zu wissenschaftlich begründeten Behandlungsmethoden.

Der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still prägte in 1885 den Begriff osteopathy. Sein Konzept steht teilweise im Widerspruch zur modernen Naturwissenschaft, allerdings orientiert sich die Ausbildung zum „Osteopathischen Arzt“ in den USA an der wissenschaftlichen Medizin.
Von 2012 an übernehmen viele private und gesetzliche Krankenkassen die Behandlung, wenn der Behandelnde seine Qualifikation nachweist. Die Osteopathie Ausbildung ist lang und teuer.

Die parietale Osteopathie
Dieser Bereich osteopathischer Behandlung beschäftigt sich mit den Faszien sowie den Muskeln und Knochen und Gelenken im Körper. Andrew Taylor Still arbeitete verstärkt mit den Selbstheilungskräften des Körpers. Er löst Gelenkblockaden auf besonders an der Wirbelsäule. Bei dieser Basis-Behandlung sucht und findet der Osteopath Blockaden im Körper. Dabei kommen die Symptome oft aus anderen Regionen im Körper.

Die viszerale Osteopathie
Hier werden die inneren Organe behandelt. Die inneren Organe werden meist von einem Bindegewebige-Netz umschlossen und haben das Bauchfell als Hülle. Sie sind durch Bindegewebe verbunden mit anderen Organen.
Der viszerale Bereich in der Osteopathie versucht Bewegungseinschränkung zu beheben und stellt Flexibilität eines Organs her. Die sanfte, direkte Behandlung der Organe hat oft schnellen Erfolg. Die Organe sind beweglich zueinander. In der viszeralen Osteopathie wird diese die Mobilität zueinander und zu dem Muskel- und Bindegewebe getastet und gefördert.

Osteopathie Ausbildung Kosten
In der Osteopathie Ausbildung Kosten sind Pflicht- sowie Wahlfächer gefragt.
Die parietale Osteopathie, viszerale Osteopathie und die craniosacrale Osteopathie und die Integration der Module sowie die Spezialisierung sind Pflichtfächer und dauern etwa 115 Tage bei Kosten von etwa 12500 Euro. Dazu können gewählt werden Ambulatorien und Sonderkurse mit weiteren 33 Tagen und 3500 Euro.

Die Osteopathie

In Europa gibt es verschiedene befunderhebende sowie therapeutische Verfahren, die manuell ausgeführt werden. Die Bezeichnungen „Manuelle Medizin“ und „Manualtherapie“ und „Chirotherapie“ sowie „Chiropraktik“ werden synonym gebraucht. Es gibt nur für wenige Indikationen Wirkungsnachweise in der Osteopathie.

In den USA ist osteopathy ein Diagnose- und Therapiekonzept, das zurückgeht auf den Arzt Andrew Taylor Still. Still prägte 1885 auch den Begriff osteopathy. Die Ausbildung in den USA zum „Osteopathischen Arzt“ orientiert sich an der wissenschaftlichen Medizin.

In Deutschland übernehmen seit dem 1. Januar 2012 viele der gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung für Pflichtversicherte in gewissen Teilen. Voraussetzung hierfür ist eine formlose ärztliche Bescheinigung und eine anerkannte Qualifikation des Behandelnden. Die meisten privaten Krankenversicherungen haben bereits seit längerem die Kosten übernommen der osteopathischen Leistungen.
Die alternative Medizin braucht einen langen und teuren Ausbildungsweg. Der Beruf ist nicht gesetzlich geschützt.

Die parietale Osteopathie (Bitte entfernen: patrietale Osteopathie patrietale Osteopathie)
Sie befasst sich im Bereich osteopathischer Behandlung mit den Faszien und Muskeln und Knochen sowie den Gelenken des Körpers. A. T. Still stärkte die Selbstheilungskräfte des Körpers, indem er Gelenkblockaden auflöste vor allem an der Wirbelsäule. Traditionell stellt dieser Bereich in der Osteopathie-Behandlung die Basis. Bei der Behandlung findet der Osteopath im Körper die Blockaden. Der Ort der Symptome ist mit dem der Ursache häufig nicht identisch.

Die viszerale Osteopathie
Sie behandelt die inneren Organe. Die meisten inneren Organe haben ein bindegewebiges Netz, das Bauchfell, als Huelle und sind verbunden mit anderen Organen durch Bindegewebe.
Dieser Bereich in der Osteopathie behebt Bewegungseinschränkung oder stellt Flexibilität des Organs wieder her. Die Behandlung der Organe erfolgt direkt und sanft und hat oft schnellen Erfolg. Die Beweglichkeit der Organe ist in der viszeralen Osteopathie die Mobilität zueinander sowie zu dem einhüllenden sowie stützenden Muskel- und Bindegewebe wird getastet und gefördert.

Osteopathie Ausbildung Kosten
Bei der Osteopathie Ausbildung Kosten gibt es Pflichtfächer und Wahlfächer, die in dem Bereich nur in der Gesamtheit der Kurse belegt werden können.
Ein Beispiel der Ausbildung:

Parietale Osteopathie, Pflichtfach, 18 Tage, Kosten 2052€
Viszerale Osteopathie, Pfichtfach, 18 Tage, Kosten 2052€
Craniosacrale Osteopathie, Pflichtfach, 15 Tage, Kosten 1710€
Integration der Module 1-3, Pfichtfach, 24 Tage, Kosten 2736€
Ambulatorium Parietal, 7 Tage, 770€
Ambulatorium Viszeral, 7 Tage, 770€
Ambulatorium Craniosacral, 6 Tage, 660€
Ambulatorium Integration, 9 Tage, 330€
Spezialisierung, Pflichtfach, 38 Tage, 4332€
Sonderkurse, Wahlfach, 4 Tage, 960€

Der Osteopath ist in Deutschland kein eigenständiger Beruf. Er bleibt der eines Physiotherapeuten oder eines Masseurs oder medizinischen Bademeisters oder eines Heilpraktikers, selbst wenn er sich zusätzlich als Osteopath bezeichnet.

Osteopathie

Oftmals liegen körperliche Beschwerden ohne organischen Befund vor. In der klassischen Medizin spricht man von 30-50% dieser körperlichen Symptomatiken, auch funktionelle Erkrankungen genannt.
Deswegen stellen sich beim Osteopathen auch viele Patienten vor, die zumindest primär an Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates leiden. Oftmals liegen pathogene Ko-Funktionen vor, die Rückschlüsse auf Funktionsstörungen der inneren Organe zulassen.

Was kann zu einer Störung der Organbeweglichkeit führen
Eine bestimmte Sensibilität kann jedem inneren Organ zugeschrieben werden. Dies betrifft zum Beispiel die sich ständig ändernde Durchblutung der Schleimhaut des Magens. Auch emotionale Befindlichkeiten wie zum Beispiel Stress und auch verdauungsbedingte Situationen spielen in diesem Zusammenhang eine große Rolle weil die Reflexmechanismen ermüden können.

Kompensiert werden kann dies im Organ durch eine Spannungsänderung und später durch benachbarte Organe, die das betroffene Organ in der Funktion stützen. Eine Überforderung durch erhöhten Energiebedarf kann sich ausbreiten. Unbewusst gleicht der Mensch dies über die Muskulatur und Körperhaltung aus. Die Folge: Es kann zu Überlastungen bestimmter Muskelbereiche wie der Nackenmuskulatur aber auch der Wirbelgelenke oder der Bandscheiben kommen.

Wie kann ein Organ mittels viszeraler Osteopathie behandelt werden
Am besten wird mit diesem Bereich der Osteopathie behandelt, wenn noch keine Gewebeveränderungen im sichtbaren Bereich vorliegen.
Doch auch dann kann der Osteopath regulierend eingreifen und die körpereigenen Heilkräfte mobilisieren wodurch die Kompensationsmechanismen ausgelöscht werden. Die im Anschluss folgende Regeneration kann dann allerdings mehrere Wochen oder sogar mehrere Monate dauern.

Häufige Indikationsbereiche sind:
– Chronische Verdauungsbeschwerden
– Magenschmerzen sowie Erkrankungen des Magens
– Erkrankungen, die die Leber betreffen
– Probleme mit der Galle
– eine chronische Blasenentzündung
– funktionelle Nierenerkrankungen wie z.B. eine Stauungsproblematik bei Nierensenkung
– verschiedene Organsenkungen (Ptosen)
– verschiedene Lungenleiden wie Asthma, Krupp und chronische Bronchitis
– unterschiedliche Allergien, Heuschnupfen
– eine allgemeine Immunstimulation
– chonische Müdigkeit
– die Nachsorge nach Operationen auch bezogen auf das Narbengewebe (Narbenschmerzen)
– chronische Rückenbeschwerden organischen Ursprungs
– Lymphatische Stauungen
– schlecht verheilende Wunden